Samstag, 21. April 2012

/REZENSION/ PLEASE DON’T HATE ME – A.S. KING













Erschienen:  2011
Seitenanzahl: 381
Gebunden: 16,99€



Kurzbeschreibung:

Darf man Tote hassen?
Muss man verzeihen, um den anderen zu retten?
Wie viel Mut braucht die Wahrheit?

Kann man vergessen was war? Vera hasst Charlie. Aus tiefstem Herzen. Obwohl Charlie mal ihr bester Freund war, für den sie alles getan hätte.
Obwohl sie seine dunkelsten Geheimnisse kannte. Obwohl sie ihn so geliebt hat.
Und doch ist sie die Einzige, die weiß, was in jener Nacht wirklich geschah.
Der Nacht, in der Charlie starb.

Zum Buch:

„Ein Roman, der einem das Herz bricht…“ Es ist wirklich ein Roman der einem nicht nur das Herz bricht. Er bringt einen dazu, nachzudenken, ob man nicht doch Verzeihen kann, egal was passiert ist.
Dazu zeigt es auch noch die Probleme und Ängste von Jugendlichen. Drogen, Alkohol und die Probleme mit gleichaltrigen.
Ein Buch das das Heranwachsen von Jugendlichen und die Verbindung einer tiefen Freundschaft zeigt.
Also ich hab ja schon viele Bücher gelesen, die über den Tod von der besten Freundin oder dem besten Freund erzählen, aber keine hat so war so wie diese.
Weil in jeder anderen Geschichte hat sie der andere immer selber umgebracht, und es gab keinen Streit, keinen Hass und nicht die große Liebe.
So ist die Geschichte Wunderbar erzählt. Denn man weiß nicht schon von Anfang an, was in der Nacht passiert ist, in der Charlie starb, und auch nicht, wie es genau zu dem Streit kommt. Man bekommt immer nur nach und nach „Erinnerungen“ von Vera erzählt.
Was die Geschichte aber immer wieder ein bisschen unterbricht. Auch das immer wieder andere Leute sich zu „Wort melden“. Doch erfährt man wiederum dadurch mehr über die Personen und die Handlung.
Die Charaktere waren echt gut ausgearbeitet, und haben gut gepasst. Weil sie einfach so sind, wie du und ich. Doch was mich an Vera ein bisschen gestört hat, dass sie keinen wirklichen Humor hatte, sondern immer nur mit Zynismus und Sarkasmus versucht hat nach Charlies Tod durchs Leben zu kommen.  
Leider erfährt man am ende nicht, wie Charlie denn jetzt gestorben ist, und ob es wirklich Selbstmord war, oder ob es Mord war. Man kann sich nur durch die Erzählungen von Charlie und Vera irgendwas zusammenreimen. So bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Charlie nicht Selbstmord begangen hat, sondern dass er als er total dicht war umgebracht wurde. Aber da soll sich doch jeder seine eigene Meinung bilden.

Fazit:

Schreibstile: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Humor: ♥ ♥ (2/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5) 




Ein Buch das zum Nachdenken über sein eigenes Leben anregt, für alle die, die selber schon einen Freund auf irgendeine Art und Weise verloren haben.

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