Mittwoch, 11. April 2012

/REZENSION/ REBECCA – DAPHNE DU MAURIER













Erschienen: 1940
Seitenanzahl: 447
Taschenbuch: 7,95€


Kurzbeschreibung:

Eine junge Frau, ein dunkles Geheimnis, eine große Liebe…

Maxim de Winter, Besitzer des wunderschönen Herrenhauses Manderley, hat nach dem tragischen Tod seiner Frau Rebecca vor 11 Monaten wieder geheiratet. Nun bringt er die neue Mrs de Winter nach Manderley, das nun in neuem Glanz erstrahlen soll.
Doch der Geist der Verstorbenen Rebecca ist noch allgegenwärtig. Und ein schreckliches Geheimnis um ihren Tod ist ungelöst.

Zum Buch:

Also ich muss ja sagen, das ich echt lange gebraucht hab, um mich erst einmal durchzuringen das Buch überhaupt zu lesen. Und als ich es dann mal angefangen hab zu lesen, hab ich es erstmal nach den ersten 100 Seiten weggelegt. Nicht weil es so langweilig ist, sondern einfach weil die Sprach so ungewohnt ist, und es sich dann einfach auch ewig hinzieht. Was aber fast dass ganz Buch so bleibt. Doch es wird dadurch nicht langweilig, sondern es bleibt spannend. Also wenn man nicht weis was als nächstes kommt, oder wie das ganze Buch ausgeht. Also nix für Leute die in dem Musical waren, weil das Musical sehr nahe am Buch ist, also entweder davor lesen oder einfach danach lesen, und in kauf nehmen das man eigentlich schon alles weiß.
Die Charakteren sind zwar sehr gut, doch am Anfang hat mich echt aufgeregt, dass die Hauptcharaktere, die die ganze Geschichte erzählt, keinen Namen hat. Also keinen Vornamen. Am Anfang, wird sie einfach nicht mit ihrem Namen angesprochen, und nach ihrer Hochzeit heißt sie einfach nur noch Mrs de Winter. Man erfährt nur einmal, ganz am Anfang das ihr Vorname sehr außergewöhnlich sein muss.
Dafür erfährt man ganz viele Namen von den ganzen anderen Personen.
Mein absoluter Lieblings Charaktere in dem ganzen Buch war Maxim de Winter. Ihn muss man einfach bewundern. Wer mit so einer Frau wie Rebecca verheiratet war, und dann auch noch so ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, dann aber trotzdem so stark und aufrichtig bleibt, dazu sich auch noch verliebt, Hut ab. Auch wenn man manchmal nicht genau weiß, was in diesem Man vorgeht, und man echt meinen könnte, er sei verrückt, ist er ein wunderbarer Charakter.
Doch was wäre eine Geschichte ohne jemand „böses“, der die Geschichte erst so richtig Spannend macht? Nichts. Genau deswegen gibt es ja in „Rebecca“ die liebe nette *hust* Mrs Danvers.
Die hinterlistige, intrigante und in Rebecca „verliebte“ Haushälterin. Vielleicht auch ein bisschen der Hausdrachen.
Irgendwie gibt Mrs Danvers der ganzen Geschichte dieses etwas. Das was jede Geschichte eben braucht.

Fazit:

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Humor: ♥ ♥ (2/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ (3/5)


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