Sonntag, 6. Mai 2012

/REZENSION/ WENN DU STIRBST ZIEHT DEIN GANZES LEBEN AN DIR VORBEI SAGEN SIE - LAUREN OLIVER













Erschienen: September 2010
Seitenzahl: 448
Gebunden: 19,90€


Kurzbeschreibung:

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingstons Leben ist eigentlich so gut wie perfekt. Sie hat drei wunderbare beste Freundinnen und einen perfekten Freund.
Der 12. Februar sollte eigentlich ein ganz normaler Tag in ihrem Leben werden. Erst mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, dann die sechste Stunde schwänzen, und dann auf Kents Party gehen. Doch stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Doch anstatt Tod zu sein, wacht Samantha am selben Tag wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ... 


Zum Buch:

Samantha fragt zu Beginn einmal, ob das, was sie getan hätte wirklich so schlimm sei. Und dass wir Leser doch gewiss auch schon einmal etwas in der Art gemacht hätten. Doch ähhm NEIN! Habe ich noch nie und werde ich auch nie tun. Es gibt bestimmt Menschen die so etwas tun. Auch wenn ich niemals jemanden herumschubbsen würde, nur weil er als uncool abgestempelt wurde, ich wöllte auch niemals einen Freund der mich mal als zu uncool für ihn abgestempelt hat. Doch ich glaube einfach Samantha hat sich die „falschen“ Freunde ausgesucht, die sie unter einen dauerhaften Gruppenzwang setzen, weswegen sie sich auf Dauer in eine Zicke verwandelt hat.
Weil in den Szenen wo sie mit ihrer Familie zusammen ist oder mit Kent, merkt man das sie nicht ganz so oberflächlich ist und auch nicht so eine Zicke wie man denkt. Außerdem gibt sie zu das sie Mitleid mit den Menschen hat die sie herumschubbst.
Zwar hatte ich schon Mitleid mit Samantha als sie starb, doch nicht so viel wie man hätte haben müssen, den eigentlich ist sie ja selber Schuld, das sie sich diesem Gruppenzwang nicht widersetzt. Sie verändert sich zwar im laufe der Geschichte, doch hat man so ein bisschen das Gefühl, dass sie das alles macht, um dem Kreislauf auszubrechen, und nicht weil sie unbedingt Einsicht zeigt.
Auch wenn ein klein wenig die Logik hinter der ganzen Geschichte fehlt, und die Charakteren nicht gerade die stärksten sind, finde ich es an für sich echt gut. Denn es gibt schon Stoff zum nachdenken. Außerdem finde ich es auch echt interessant, mal ein Buch zu lesen, was nicht nur ausschließlich aus der eigentlichen Handlung besteht, sondern auch sozusagen aus Anmerkungen der Hauptcharaktere.


Fazit:

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Humor: ♥ ♥ (2/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ (3/5)


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