Mittwoch, 26. Dezember 2012

/REZENSION/ DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER – JOHN GREEN













Erschienen: 30. Juli 2012
Seitenanzahl:  280
Gebunden: 16,90 €



Kurzbeschreibung:

Die 16-jährige Hazel Grace Lancaster hat sein drei Jahren unheilbaren Lungenkrebs und findet Lungenkrebs einfach nur doof. Mitleidsbekundungen auch. Die Selbsthilfegruppe sowieso. Doch genau dort lernt sie dann den süßen und schlagfertigen Augustus Walters kennen, der seinen Krebs schon bekämpft hat. Gemeinsam erkunden sie das  Leben und diskutieren ausgiebig darüber – und verliebt sich in ihn. So bringt Augustus nicht nur neues Leben in Hazels Leben, sondern erfüllt ihr auch noch ihren größten Wunsch, nach Amsterdam zu reisen und den Schriftsteller ihres Lieblingsromans zu treffen.
Doch Hazel weis dass sie mit Augustus nicht alt werden kann, denn der Krebs in ihrer Lunge schwächt sie Tag für Tag immer mehr. Doch dann muss sie feststellen, dass das Schicksal wirklich ein mieser Verräter ist…

Zum Buch:

Ich hab schon viele „Krebsbücher“ gelesen. Schlecht waren sie nie. Doch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist mal etwas komplett anderes.
So weiß man bei vielen andern Büchern die das Thema behandeln, wie es ungefähr ausgeht. Das ist hier überhaupt nicht der Fall.
Genauso findet man in vielen anderen Büchern einfach keinen Humor. Die Bücher sind dann oft so ernst, dass es nicht mal einen Anflug von Humor gibt. Dazu gehen die meisten Schriftsteller nach fast dem gleichen Muster vor.
 Nicht so John Green. Er schafft es ein etwas anderes „Krebsbuch“ zu schreiben.  Denn er schafft es mit wenig sehr viel auszudrücken. Die ganze Geschichte wird nicht mit allzu viel trara umschrieben, aber doch wirkt sie oft verträumt.  Die Ironie und der Sarkasmus verleihen den Figuren leben und lassen das gesamte Buch nicht so ernst erscheinen.  Dadurch wird das gesamte Buch zwar immer noch nicht lustig, was es auch nicht sein sollte, sondern lässt einen oft einfach nur schmunzeln.
Schon auf den ersten Seiten wird einem klar, dass die Geschichte auf der einen Seite wunderschön ist aber dann doch wieder herzzerreißend grausam wird.
Hazel ist ein wunderbarer Charakter,  die den Leser von Anfang an, an die Hand nimmt und ihm ihre kleine Welt zeigt.  Wie sie kämpft, aber doch weis dass sie diesen Kampf nie gewinnen wird, daran aber nicht verzweifelt, sondern sich einfach damit abfindet. 
So schließt man nicht nur Hazel von Anfang an ins Herz, sondern auch alle anderen Hauptcharakteren. So lernt man sie und ihre Krankheit Stück für Stück kennen. Und mit viel Intelligenz und Charme schleichen sie sich in das Herz der Leser.  So durchlebt man die schönen aber auch die traurigen Momente als ob man selber beteiligt wär und nicht alles „nur“ lesen würde.  

Fazit:

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charakteren: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ ♥  (4/5)
Humor: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Originalität:  ♥ ♥ ♥ ♥  (4/5)


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