Montag, 31. Dezember 2012

/REZENSION/ WIE VIEL LEBEN PASST IN EINE TÜTE? – DONNA FREITAGS












Erschienen:  27. August 2012
Seitenanzahl: 397
Gebunden: 18,95 €
Verlag: Gabriel Verlag


Zusammenfassung:

Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen.  Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift „Roses Survival Kit“  das Rose an dem Tag der Beerdigung Ihrer Mutter findet. Es ist das letzte Geschenk ihrer Mutter für sie. Und der Beginn einer Reise. Nur zögernd lässt Rose sich darauf ein. Doch jeder Gegenstand scheint auf seltsame Art zu Will zu führen. Und schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet.
Doch dann geschieht etwas, das  Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?

Zum Buch:

Ich hab schon viel Positives von dem Buch gehört und war so auch Neugierig ob es das hält was alle versprechen. Und ich muss sagen es hat gehalten was alle versprochen haben.
Was mir am Anfang aufgefallen ist, ist das die Überschrift für die Kapitel Songtexte sind. Es waren jetzt nicht die bekanntesten die es gibt, aber der Titel hat immer zu dem jeweiligen Kapitel gepasst.
Am Anfang ist Rose wegen dem Tod ihrer Mutter am Boden zerstört. Was man auch alles nachvollziehen kann. Doch im Laufe der Geschichte merkt man wie Rose immer wieder Stück für Stück glücklicher wird. Ob mithilfe des Survival Kit oder ihrer besten Freundin Kupra oder gar durch Will.
Es passiert nicht von einem auf den anderen Moment sondern man merkt wie Rose langsam glücklicher wird und begleitet sie wie versucht ihr Leben auch ohne ihre Mutter weiterzuleben.
Was man zum Großteil dem schönen Schreibstiel von Donna Freitags verdanken kann. Wäre dieser nicht so schön, wäre das Buch nicht mal halb so gut. Die Zeitsprünge die Mitten im Text ohne Vorwarnung passieren, irritieren zu Anfangs ein bisschen, doch versteht man so Rose um einiges besser.  
Rose ist ein ganz normales Mädchen mit dem man sich gleich zu Anfangs identifizieren kann. Man schließt sie gleich ins Herz und trauert mit ihr. Doch genauso freut man sich mit ihr.
Bei Will war das etwas anders. Da er am Anfang sehr verschlossen war, wusste man nicht was er denkt oder fühlt. Im Verlauf der Geschichte öffnet er sich und man versteht warum er sich so zurückhalten ist, was er denkt und fühlt.  Und erfährt, was für ein liebenswerter netter Kerl er doch eigentlich ist.
Doch mein Lieblings Charakter war Rose Oma. Denn sie schafft es auf ihre direkte, schroffe aber liebenswürdige Art ein klein wenig der Trauer zu vertreiben. Dazu musste ich oft genug schmunzeln, denn durch ihre direkte und auch ehrliche Art hat sie oft Dinge gesagt die jeder Mensch nett umschreiben würde aber nicht direkt aussprechen würde.
Über das gesamte Buch ihn war Spannung da. Weil man einfach nie wusste wie Rose als nächstes handeln wird und ob ihr das helfen würde „glücklich“ zu werden.

 Fazit:

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Humor: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)


Ein rundum gelungenes Buch das zeigt wie ein Mädchen wieder versucht in das Leben zurück zu finden. 

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