Sonntag, 27. Januar 2013

/REZENSION/ DIE LANDKARTE DER LIEBE – LUCY CLARKE












Erschienen: 8. November 2012
Seitenanzahl: 351
Taschenbuch: 9,99 €
Verlag: Piper


Klapptext:

Zwei Schwestern, ein geheimes Tagebuch – und eine Reise ins innerste des Herzens

Ein meerblaues Reisetagebuch. Das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. Im Bali stürzte sie von einer Klippe. Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer in das Leben ihrer Schwester ein und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe…

Zum Buch:

Einfach ein wunderschönes, herzergreifendes Buch.
Wenn man so den Titel hört denkt man ja zuerst daran, dass es in dem Buch um Mann und Frau geht die sich irgendwo auf der Welt kennenlernen und sich ineinander verlieben. Pustekuchen. Nix davon, worüber ich auch echt froh war. Denn es gibt genug Bücher darüber.
„Die Landkarte der Liebe“ ist einfach ein wunderbares Buch über zwei Schwestern die es auch so im echten Leben geben könnt. 

Die Geschichte wird abwechselnd von Katie und Mia erzählt, wobei Mia´s Teil in der Vergangenheit liegt. Hier gibt es gleich zu Anfang einen großen Fehler. So verabschiedet sich Katie, Laut Kapitelüberschrift, Mia im Oktober vergangenem Jahr am Flughafen in London. Doch lautet die nächste Überschrift, in dem Mia erzählt, September vergangenem Jahr, das sie schon in Amerika ist. Ist am Anfang ein wenig irritierend aber nicht allzu schlimm.
All das was man erfährt, erfährt man aus dem Reisetagebuch von Mia. Doch hat man zu keiner Zeit das Gefühl ein Tagebuch zu lesen. Nur ab und zu ist etwas wirklich in Tagebuchform geschrieben.

Katie ist ein Wunderbarer Charakter, genauso wie Mia.
Katie macht in der ganzen Geschichte eine 180° Wendung und dass nicht zum negativen. Sie fängt nach und nach an Mia zu verstehen und kommt ihr dadurch immer näher. Auch als Leser versteht man erst nach und nach Mia. Denn Mia ist einfach eine Frau in die man sich hineinversetzen kann. Man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Denn sie ist einfach eine Person die nicht weiß wie sie mit ihren Gefühlen „umgehen“ soll, besonders nicht mit denen für ihre Schwester Katie.
So sind auch Finn oder Noah auch gute Charakteren. Finn fand ich von Anfang an einfach nur Wunderbar. Er ist der beste Freund von Mia der einfach alles für sie tun würde. Wer wünscht sich nicht so einen besten Freund? Dazu wird er in dem gesamten Buch so toll umschrieben, dass er ein Traum von Mann ist, allein schon vom Aussehen her. Macht euch am besten selber ein Bild von ihm.

Auch wenn man sich schon manch so etwas von Anfang an hat denken können, so war mindestens doppelt so viel unvorhersehbar und überraschend. Auch das Ende ist anders als man denkt. Die Spannung bleibt eigentlich das gesamte Buch über erhalten.

Fazit:

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Humor: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5) 


Ein wunderbares Buch, das einen zu Tränen rührt und das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann. 

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