Samstag, 14. September 2013

/REZENSION/ CLOCKWORK ANGEL [CHRONIKEN DER SCHATTENJÄGER] - CASSANDRA CLARE











Erscheinungsdatum: 30. Juni 2011
Seitenanzahl: 569
Gebunden: 18,99€
E Book: 14,99€
Verlag: Arena 


Londons Unterwelt mag gefährlich sein - doch die Liebe ist die gefährlichste Macht von allen.

London, 1878. Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen - und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer stärker in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben. 

Ich muss sagen, ich hab mich durch diese 569 Seiten richtig quälen müssen. Weswegen ich auch so lange gebraucht hab um es zu lesen. Doch es war einfach ab der ersten Seite, schlicht und ergreifend langweilig.
Cassandra Clare hätte spätestens nach dem fünften Band von "Chroniken der Unterwelt" aufhören sollen über Schattenjäger zu schreiben.
So passiert in diesem Buch so gut wie nichts. Und wenn etwas passiert, dann ist es so lahm geschrieben dass selbst Kampfscene keinen Spaß machen gelesen zu werden. Außerdem ist von vornherein klar, wie es ausgehen wird. Auch die Frage wie stellt man sich nicht. Zwar passiert am Ende etwas, was man überhaupt nicht erwartet hätte, aber dass haut überhaupt nichts raus. Vor allem nicht, da es auf den letzten 50 Seiten passiert. 
Dazu kommt noch das die Handlung und Charakteren nicht gerade viel anders ist wie in "Chroniken der Unterwelt" So gibt es doch sehr viele Parallelen. Und hätte man Will und Tessa einfach, Jase und Clary genannt, hätte man die gleiche Geschichte mit einer etwas anderen Handlung. Ich weiß nicht, ob das nicht sogar gewollt ist. Doch sollte es wirklich gewollt sein finde ich nicht sehr einfallsreich. Diese ganze Schattenjäger Sache hat meiner Meinung nach noch genug Potential um sich etwas anderes einfallen zu lassen. 
Natürlich ist es schön, dass man die Vorfahren von Jace, Isabell, Alec und vielen anderen kennenlernt. Doch ähneln viele Figuren sehr ihren ´Nachgängern´.  Auch sind viele Charakterzüge einfach aus "Chroniken der Unterwelt" übernommen worden. So haben vor allen Tessa und Will keinen eigenen Charakter für mich. Sie sind halt irgendwelche Dobels. Bei Jem ist das ein klein wenig anderst. Aber auch nicht viel.
Von dieser Liebesgeschichte, das Tessa sich in zwei Typen verknallt, ist auch nicht viel zu merken. Natürlich merkt und weiß man das Tessa auf Will steht, aber so wirklich rüberkommen tut das in dem Buch, bis auf ein paar Ausnahmen, wirklich nicht. Und dass Tessa Jem toll findet, das bekommt man auch nur mit wenn man sehr sehr gut aufpasst und sehr genau zwischen den Zeilen liest. 

Schreibstil: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)  
Charaktere: ♥ ♥ (2/5)  
Spannung: ♥ ♥ (2/5)  
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ (2/5)  
Humor: ♥ ♥ ♥ (3/5)  
Originalität: ♥ (1,5/5)  



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