Dienstag, 11. Februar 2014

/REZENSION/ DIE PATIN – KERSTIN GIER










Erschienen: 01. Februar 2006
Seitenanzahl: 314
Kartoniert: 10,00 €
Taschenbuch: 7,99 €
E Book: 6,49 €
Verlag: Bastei Lübbe

Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen…

Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nichts gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist „die Patin“ der streng geheimen Mütter-Mafia. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehenden Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einsatz. Ein Angriff auf Ihre Lachmuskulatur.

Oft ist es ja so, dass die Fortsetzungen ihren Vorgängern nicht das Wasser reichen können. „Die Patin“ ist hier eine Ausnahme. So hab ich in dem Vorgänger Buch viel bemängelt, was im zweiten Band nicht so ist. So ist ja in „Die Mütter-Mafia“ nicht viel passiert, im Gegensatz zu „Die Patin“. So passiert in Band zwei doch um einiges mehr. Und die Spannung bleibt nicht ganz so sehr auf der Strecke. Auch wenn man sich vieles denken kann. Wie in so vielen anderen Büchern halt auch.
Der Schreibstiel ist mal wieder bezaubernd. So gibt es immer noch Kopf Kino, wenn ich die Geschichte von Constanze lese. Die mir ja jetzt noch ein Stück symphytischer geworden ist, auch wenn sie immer noch sehr naiv ist, aber dafür gutherzig.
Der Humor ist immer noch derselbe, und man muss das ein oder andere Mal, oder besser gesagt öfters einmal schmunzeln.
Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung, die ich nur empfehlen kann, wenn man „Die Mütter-Mafia“ gelesen hat.

Schreibstiel: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Charaktere: ♥ ♥ ♥(3/5)
Spannung: ♥ ♥ ♥ (3,5/5)
Emotionale Tiefe: ♥ ♥ ♥ (3/5)
Humor: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ (5/5)
Originalität: ♥ ♥ ♥ ♥ (4/5)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen