Sonntag, 11. Mai 2014

/REZENSION/ 19 MINUTEN – JODI PICOULT












Erschienen: 17. November 2012
Seitenanzahl: 480
Taschenbuch:10,99
E Book: 8,49
Verlag: Piper


„Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.“
Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand  an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer.
Jodi Picoult lotet die Hintergründe von gorßer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

Das Jodi Picoult einen außergewöhnlichen Schreibstiel hat, der einen nur mittreisen kann, wusste ich ja schon von ihren anderen Büchern. Doch dieses Buch. WOW. Einfach genial.
Ich bin wirklich begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass man über so ein Thema so gut schereiben kann.
Doch Jodi Picoult hat es mal wieder wirklich geschafft, über ein ernstes Thema zu schreiben, ohne dass es sich wie ein Sachbuch liest, oder man sich langweilt.
Die Charaktere sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
Vorallem Josi und Peter. Auch wenn ich sagen muss, dass mir Peter symphytischer war, als Josi. Denn Josi ist ein  meinen Augen wirklich sehr naiv, und falsch. Peter hingegen ist vielleicht ein bisschen merkwürdig, aber ehrlich.
Auch Josis Mutter ist wirklich genial. Wie man einfach im Lauf der Geschichte ihre Wandlung von der Richtering zur Mutter durchläuft.
Auch wenn das Ende der Geschichte schon relativ vom Anfang an klar war, ist die gesamte Geschichte trotzdem spannend. Einfach, weil man erst nach und nach Dinge aus der Vergangenheit erfährt, die zu dem Amoklauf geführt haben. Und es gibt ein paar wirklich interessante Dinge die man erfährt. 

Schreibstiel:   (5/5)
Charaktere:    (4,5/5)
Emotionale Tiefe:   (4/5)
Humor:   (2/5)
Originalität:   (5/5)



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